Als ich das Buch von Clarissa PINKOLA ESTES „Die Wolfsfrau – Die Kraft der weiblichen Urinstinkte“ las, lenkte Kapitel 7 „Die Freude des Körpers, seine Wildheit“ meine Aufmerksamkeit auf den Körper in der Kashmir-Massage.

Hier ein paar Auszüge :

Der Körper gleicht der Erde. Er ist ein eigenständiges Territorium. Wie jede Landschaft, kann er bebaut, in Parzellen unterteilt oder auf vielerlei Art auch zerstört werden. Für die Wolfsfrau zählt nicht die äußere Form.

Egal von welcher Form – die Brust nährt und fühlt. Wenn sie beides tut, ist sie eine gute Brust.

Dass die Hüften breit sind, hat einen Grund: In ihnen liegt die warme Wiege für neues Leben. Sie sind ein Tor, ein Halt der Liebe, ein weiches Kissen, die Herberge der Kinder, die geboren werden sollen. Die Beine tragen uns, manchmal bringen sie uns sehr schnell voran. Sie sind der Seilzug, der uns aufrichtet, der Ring, der Anillo, den wir um unseren Liebespartner legen.

Man kann nicht sagen, dass der Körper so oder so sein sollte. Wichtig ist zu wissen, ob der Körper Glück, Freude, Genuss empfindet, ob er direkten Kontakt zum Herzen, zur Seele, zum Wilden hat. Ob er auf seine eigene Weise tanzt. Das ist alles, was zählt.“

Diese Sätze finde ich wunderbar. Sie rufen mir in Erinnerung, dass unser Körper vor allem unser Fahrzeug ist.

Die Verbindung zu meinen Kashmir-Massagen besteht darin, dass im Tantra ästhetische Festlegungen keine Rolle spielen. „Wer sich auf einen Schönheitstyp festlegt, hat die Natur nicht eingehend beobachtet“, fährt sie fort. Denn die Vielfalt ist ihr Reichtum. „Kerzengerade, groß und schlank oder klein, rundlich und großzügig.“ Egal! Der Körper ist in erster Linie unser Fahrzeug mit mannigfaltigen Funktionen. Als erstes suche ich den Kontakt zu den Funktionen der Organe und Gewebe, um sie zu erwecken. Jeder Körper ist einzigartig und erweist sich unter meinen Händen als neues und jedes Mal andersartiges Abenteuer. Die Haut kann sich trocken oder reichhaltig anfühlen, elastisch sein oder die Zeichen der Zeit tragen, rosafarben, schwarz oder weiß sein. Angespannte oder ruhende Muskeln, fleischige oder eckige Formen. Wenn der Körper sich dem Fühlen und Genießen ausliefert, Freude und Glück fühlt, weil er berührt und anerkannt wird, dann erschauert er, bewegt sich, tanzt: In diesem Moment steht er in Kontakt mit dem Herzen und der Seele.

Wichtig ist mir die Qualität der Beziehung, die wir zu unserem Körper haben. Je direkter diese ist, desto unmittelbarer ist das Empfinden, desto intensiver und stimmiger. Die Tantra-Massage zeigt dies hervorragend.

Was denken Sie ?

Dieser Artikel versucht zu beschreiben, was eine Kasmir-Massage ist oder nicht ist. Am besten erschließt sich der Sinn jedoch durch das eigene Erleben. Daher lade ich Sie ein, sich eine kashmir-Massage geben zu lassen.

Worauf warten Sie noch ?

Machen wir Bekanntschaft !

Eric

Dieser Artikel wurde von Margerete GERBER übersetzt.

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