Atem

„Das Ausatmen ist eine Weihgabe. Sie schenken alles, was phänomenal ist.
Nach dem Ausatmen, sind Sie in dem Herz.

Das Einatmen entspringt ohne Absicht. Das Einatmen ist die Gnade, die Sie bekommen.

Ständig die Weihgabe und die Gnade. Es ist die tiefer Bedeutung der Arbeit des Atem.“

 
Eric Baret

Begriffe

Einatmen ist die erste Tätigkeit unseres Lebens.
Ausatmen wird die letzte Tätigkeit unseres Lebens.
Wir leben dazwischen.
Der Atem ist lebenswichtig. Atmen bedeutet leben und der entsprechende Mechanismus erfolgt natürlicherweise. Die Atemgeübtheiten ermöglichen uns unter anderem, den Atem zu sensibilisieren, die verschiedenen Atemarten zu beobachten und die entsprechenden Gefühle wahrzunehmen.

 

Vijnanabhairava

Laut André Padoux basieren einige tantrischen Wege auf die Kontrolle des Lebensatem oder der Atmung, die „Prâna“. Wenn die Wege mit dem Aufstieg der Kundalini sich verbinden, haben ein hatayogischer Charakter .
Das Festhalten des Atem bei seinem Mittelpunkt („madhyadhâman“) d.h. in dem Herz, oder die „sushumna“, wurde tatsächlich in mehreren Texten erwähnt.

Stanze 26 von Vijnanabhairava
Die Energie in Form vom Atem kann weder eintreten noch ausgehen wenn sie bei dem Mittelpunkt aufgrund des Löschen jeden diskursiven Gedanken aufblüht. Dank diesem wird die Bhairavabedingung erreicht.

Stanze 27 von Vijnanabhairava
Wenn die Energie des Lebensatem durch die Verhaltung des Einatmen oder des Ausatmen festgehalten wird, wird sie besänftigt genannt und folglich strahlt die Friede.
 

Prânâyama

Das Einatmen und seine Erweiterungen sind nur ein Feier,
ein Jubel des Bewusstseines.
Dies ist der heiligen Sinn von „Prânayama“.

Eric Baret

„Prânâyama“ besteht aus : prâna + â-yama (â-yama= « Verhaltung », d.h. « Verhaltung des Atem »).

Die indo-europäische Etymologie gibt fuer die Wurzel *an die Bedeutung « Atem, Wind, Seele », d.h. « materielles oder immaterielles Atem ». Diese Doppelbedeutung « materielles und immaterielles Atem » besteht auch auf dem Sanskritwort „Prâna“ : materielles Atem (bei dem Einatmen und bei dem Ausatmen) und « immaterialles Lebensprinzip », wie z. B. „Energie oder Ausdauer haben“.

„Prânayama“ besteht darin denn, die „prâna“ in dieser Doppeltdimension zu kontrollieren : innere-äussere, biologisch und subtil.

*Die Prâna

Die erste Beschreibung von „Prâna“ befindet sich in den Upanishads. „Prâna“ ist in jeglicher Forme von Leben verwickelt aber ist nicht selbst „Atma“ oder die Einselseele.

Laut der Philosophie des Yoga ist der Atem, oder die Luft, einfach eine Investition der „prâna“ in dem Körper. Es ist zu bemerken, dass die Nähe von „prâna“ und Atem bei den westlichen Sprache vorhanden ist durch das Wort Sinn, « spiritus » (= Atem, Lebensatem, Seele).
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Ablauf

In einer gemütliche sitzender Stellung, erkunden Sie verschiedenen Atemarten während Sie ihre verschiedenen Körperteile beachten und nutzen : die Nase, der Mund, das Bauch, das Zwerchfell, die Rippe, die Brust, das Herz, die Schlüsselbeinen…

Den Rythmus ihrem Atem bestimmen. Nehmen Sie die 4 Takten des Atem wahr : Einatmen, Pause, Ausatmen, Pause.
Niemand atmet ein. Niemand atmet aus. Sie nehmen vollständig wahr. Der Atem ist in Ihnen. Sie sind nicht in dem Atem.
 

Wohltaten

Verbessern seine Atemtätigkeit
Eröffnung
Massage der inneren Organen
Kreislauf der Energie
Bewusstsein
Entspannung
Hautelastizität
Schärfen seine Aufmerksamkeit und seine Empfindlichkeit

Gastrückmeldungen

Die Atemsitzung ist weder eine sexuelle Leistung noch ähnelt sie in keiner Weise der Prostitution.